Mykonos - Trauminsel in Griechenland
Gross ist sie nicht, die Insel Mykonos. Trotzdem ist sie ein der bekanntesten Insel in Griechenland. Vorallem für die Reichen und Schönen aus dem griechischen Festland ist Mykonos nach wie vor ein Lieblingsziel. Viele vermögende Bewohner von Athen besitzen auf Mykonos eine Zweitvilla um hier die Sommermonate zu verbringen. Ausserdem gilt Mykonos als die Insel der Homesexuellen. Heute hat sich das Bild etwas gewandelt. Mykonos ist heutzutage auch bei heterosexuellen Pärchen ein beliebtes Reiseziel. Doch nach wie vor verbringen viele Homosexuelle ihren Urlaub auf der liberal eingestellten Insel Mykonos. Vorallem die schönen Strände sowie die bezaubernde Chora ziehen die Menschen an. Am Abend strömt alles nach Mykonos Stadt, dem unumstrittenen Zentrum von Mykonos.
Die Bevölkerung von Mykonos
Lange Zeit galt Mykonos als nicht sehr attraktiv. Die Landschaft ist eher karg, die Bodenschätze kaum vorhanden. Die Insel Mykonos stand deshalb während vieler Jahrhunderte im Schatten von Naxos und Paros, auf denen Marmor abgebaut wurde. Durch seine sehr liberale Einstellung gelang es Mykonos viele Homosexuelle Paare auf die Insel zu holen. Mit den Jahren nahm die Anzahl der Touristen immer mehr zu. Ausserdem liegt Mykonos relativ nah am griechischen Festland. Schnell erkannten auch die wohlhabenden Bewohner von Griechenland die Vorzüge von Mykonos. Die Insel wurde bei den Urlaubern immer beliebter. Entsprechend hob sich das Preisniveau immer mehr an. Mittlerweile ist Mykonos neben Santorini die teuerste griechische Insel. Für das Geld wird einem auch viel geboten. Die Luxushotels von Mykonos zählen zu den besten in Europa und viele Restaurants bieten eine ausgezeichnete Küche an. Wunderschön ist die Inselhauptstadt. Hier spielt sich auch der grösste Teil des Lebens der Insel ab. Am Abend strömen die Touristen und Einheimischen in die Stadt um hier die Gässchen mit Leben zu füllen und den zahlreichen Bars und Clubs einen Besuch abzustatten. Weisse Häuser, farbige Fensterläden und Türen, ein Labyrinth aus vielen engen verwinkelten Gassen sowie viele kleinere Kirchen machen Mykonos zu einem der schönste Städtchen der Kykladen.
Mykonos Stadt kennenlernen
Um nach Mykonos zu gelangen gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten. Sie können die Fähre oder das Flugzeug benützen. Der Flughafen ist sehr klein. Jeden Tag starten und landen nur gerade etwa 10-15 Flüge. Der Flughafen besteht aus zwei kleinen Gebäuden und befindet sich etwas oberhalb der Inselhauptstadt. Viele Urlauber kommen aber auch mit den Fähren oder den Kreuzfahrtschiffen nach Mykonos. Gerade als Kreuzfahrthafen ist die Stadt sehr beliebt. Es gibt einen alten Hafen, direkt am Ostende der Stadt und einen neuen Hafen, welcher sich etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet und mit dem öffentlichen Bus erreichbar ist. Zum alten Hafen können sie problemlos laufen, den neuen Hafen erreichen sie nur über eine relativ viel befahrene Strassen, weshalb wir ihnen empfehlen den Bus oder das Taxi zu benützen.
Die meisten Fähren kommen im neuen Hafen an. Nur gerade kleinere Fähren, meistens Speedboote können im alten Hafen anlegen und die Gäste dort rauslassen. Mykonos Stadt ist verhältnismässig gross und die Gässchen sind so verwinkelt, dass man sich in den ersten Stunden schon das eine oder andere Mal verlaufen kann. Wir empfehlen ihnen zuerst einen Spaziergang dem Meer entlang zu unternehmen. So bekommen sie sehr schnell einen Überblick über die Altstadt und können sich später an einigen Eckpunkten orientieren. Wenn sie dem Alten Hafen entlang laufen und weiter spazieren kommen sie irgendwann in Klein-Venedig an. Die Häuserfronten sind gleich ans Meer herangebaut. Hier gibt es einige sehr schöne Restaurants und Bars in denen sie auch die Sonnenuntergänge wunderbar geniessen können. Auf vielen Postkarten über Mykonos ist Klein-Venedig als Motiv abgebildet. Einen weiteren Höhepunkt von Mykonos und beliebtes Fotomotiv erreichen sie wenn sie nochmals einige Meter dem Meer entlang gehen. Nun sehen sie einige Windmühlen, welche sich etwas oberhalb auf dem Hügel befinden. Nun haben sie im Grunde das Ende der Chora erreicht. Nun können sie sich in die schönen Gassen vorwagen und die Inselhauptstadt richtig kennenlernen. Immer wieder werden sie auf bezaubernde kleinere Geschäfte stossen und chice Bars und Clubs kennenlernen. Wenn sie die Strände und anderen Ferienorte mit dem Bus erreichen möchten so müssen sie zum zentralen Busbahnhof gehen. Dieser befindet sich in der Nähe der Windräder und von Klein-Venedig etwas nach innen versetzt. Von hieraus kommen sie zu den bekannten Stränden von Mykonos etwa zum Paradise Beach. Wenn sie nach Ano Mera wollen so müssen sie eine andere Busstation benützen. Diese befindet sich in der Nähe des alten Hafens. Die öffentlichen Busse verkehren auf Mykonos sehr regelmässig und sind ziemlich preisgünstig. Da die Insel sehr klein ist und die Strände nur etwa 10-15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegen können sie problemlos die verschiedenen Strände erkunden. Die schönen Strände befinden sich an der Südostküste. Doch lassen sie uns nochmals kurz auf Mykonos Stadt zurück kommen. Die Altstadt von Mykonos Town ist so gut wie autofrei. Einige kleinere Autos dürfen mit Genehmigung durch die Gassen fahren. Die meisten können dies allerdings gar nicht, da die meisten Gässchen viel zu eng sind. Immer wieder antreffen wird man motorisierte Dreiräder. Mit diesen Vehikeln transportieren die Einheimischen die Waren und beliefern die verschiedenen Läden und Restaurants. In der Stadt selber gibt es direkt beim alten Hafen zwei kleinere Sandstrände (Agia Anna und Gilaos).
Essen und Trinken auf Mykonos
Übernachtungen und Essen und Trinken sind auf Mykonos sehr teuer. Es gibt viele teure Spitzenrestaurant. Ein billiges einfaches Restaurant ist nicht einfach zu finden und selbst da müssen sie mit Menupreisen von 15-20 Euro rechnen. Es ist aber überhaupt kein Problem hier 100 Euro und mehr für ein Nachtessen liegen zu lassen, der Wein noch nicht inklusive gerechnet. Es geht aber auch preiswert. So sind die Preise in den Supermärkten nicht über dem Durchschnitt in Griechenland. Ausserdem gibt es Bäckereien, Creperien und Gyros-Läden. Gyros gibt es bereits ab 2 Euro. Nach zwei Gyros dürften sie ziemlich satt sein und haben gerade einmal etwa 5 Euro ausgegeben. Ein sehr gutes Gyros-Restaurant befindet sich direkt an der Busstation. Sowieso ist hier bei der grossen Busstation so etwas wie das Zentrum der Schnellimbisse. Wie gesagt nicht nur das Essen sondern auch die Übernachtungen sind sehr teuer auf Mykonos. Während der Hochsaison findet man kaum ein Zimmer unter 100 Euro. In Luxushotels kann man aber auch problemlos 1000 Euro in der Nacht los werden. Preisgünstig ist der Camping-Platz an der Paradise Beach.
Nachtleben auf Mykonos
Keine andere griechische Insel verfügt über ein so vielseitiges Nachtleben wie Mykonos. Es ist allerdings auch nirgendwo sonst so teuer wie hier. Eintrittspreise von 20 Euro und mehr in grössere Clubs sind eher Standard als die Ausnahme. Das absolute Partyzentrum ist Mykonos Stadt. Am Abend erwacht die Chora erst so richtig zum Leben. Bereits um 22 Uhr füllen sich die Strassen und stylisch gekleidete Urlauber buhlen um Aufmerksamkeit. Richtig los geht es in den Clubs allerdings erst nach 24 Uhr. Während den Sommermonaten finden ausserdem Täglich Beach-Partys an der Paradise Beach statt. Diese sind auch sehr zu empfehlen. In der Stadt haben sich einige Clubs auf Schwule Urlauber spezialisiert. Es gibt aber auch die ?normalen? Clubs, diese kämpfen besonders um die weiblichen Gäste. Oftmals werden diese mit Gratiseintritt und Willkommensgetränk geködert. Mykonos gilt als Saint Tropez der Ägäis. Immer wieder kommen Star-DJs aus aller Welt auf die Insel zu besuch und legen hier ihre Platten auf.
Die schönsten Strände der Insel
Kristallklares türkisblaues Wasser und feinster Sand machen die Strände von Mykonos mit zu den schönsten der Kykladen. Allerdings ist das Leben auch hier nicht ganz billig. So kostet die Miete von zwei Liegestühlen und einem Sonnenschirm an allen Stränden 12 Euro pro Tag. Beinahe alle Strände sind mit dem öffentlichen Bus erreichbar. Die anderen erreicht man am besten mit dem eigenen Mietwagen oder einem Moped. Mykonos ist keine grosse Insel, sie sind also innerhalb von gut 30 Minuten überall auf der Insel. Die schönsten Strände befinden sich im Süden. Wenn sie gerne Spazieren sollten sie unbedingt einige Spaziergänge der Uferküste entlang unternehmen. Hier können sie die schöne Landschaft und die traumhaften Strände abseits des Trubel kennen lernen. Einer der populärsten Strände auf Mykonos ist der Paradise Beach. Hier gibt es zwei Beach-Clubs welche bereits zu Mittagszeit laute Musik auflegen. Der Strand an sich ist sehr schön, allerdings etwas durch Liegenstühle überfüllt. Diese stehen wirklich dicht an dicht gedrängt nebeneinander. Allerdings ist das dem angestrebten Publikum gerade recht geht es ihnen sowieso um Party und das Kennenlernen von anderen Touristen. Vor einigen Jahren war die Paradise Beach der Treffpunkt für Homosexuelle. Diese wurden mittlerweile allerdings zu einem grossen Teil vom heterosexuellen Publikum verdrängt und haben sich an die Super Paradise Beach zurückgezogen. Doch selbst dieser Strand gerät immer mehr in die Hände der Heterosexuellen Urlaubern.
Plati Yalos ist der erste westlichste der Strände an der Südküste. Hier gibt es einige Hotels und Restaurants. Ausserdem kann man hier Sonnenliegen und Schirme mieten. Von hieraus startet auch ein Bootstaxi, mit welchem sie sich zu den anderen südlichen Stränden fahren lassen können. Mit einer solchen Fahrt kriegen sie einen sehr schönen Überblick über die Südküstenstrände. Eine einfache Fahrt zum Elia Beach kostet für einen Erwachsenen etwa 7 Euro. Die anderen näherliegenden Strände sind etwas günstiger. Vom Strand von Plati Yalos kann man Problemlos zur Psarou Beach laufen. Dieser Strand ist deutlich kleiner und weniger besucht. Ausserdem gibt es hier eine sehr gute griechische Tavernen, welche auch schon von berühmten Persönlichkeiten aufgesucht worden sein soll. Wenn sie der Küste weiter folgen, so erreichen sie nach etwa einer Viertelstunde den bekanntesten Strand von Mykonos, die Paradise Beach. Der nächste Strand in östlicher Richtung ist der Super Paradise Strand. Vom Paradise Beach aus können sie allerdings nicht dahingelangen. Auch gibt es keine Busverbindung von Mykonos Stadt zum Superparadise Strand. Diesen Strand erreichen sie am besten mit einem Mietauto. Eine weitere Möglichkeit ist die Benützung des Boot-Taxis.
Einer der weniger bekannten aber sehr schönen Strände ist die Elia Beach. Diese erreichen sie mit dem Bus oder Mietauto über Ano Mera. Es gibt zwei eher exklusive und sehr gute Restaurants.
Einer der längsten Strände von Mykonos befindet sich in Kalafatis. Es gibt einige kleine Hotelanlagen. Wer hier seinen Urlaub verbringt sollte entwieder die Einsamkeit bewusst gewählt haben oder über einen fahrbaren Untersatz verfügen. Den am Strand von Kalafatis gibt es abgesehen von zwei Tavernen und einer Surfschule überhaupt nichts. Während des Tages verkehren die Busse nach Mykonos Stadt sehr regelmässig. Gegen Abend allerdings nur noch sehr spärlich.
Unweit der Stadt liegt eingeklemmt zwischen zwei Buchten der Ferienort Ornos. Dieser ist erst in den letzen Jahren entstanden. Auf Mykonos gibt es nur zwei traditionelle Orte. Zum einen die Mykonos Town zum anderen Ano Mera. Ornos selber verfügt über zwei Sandstrände. Allerdings ist nur einer davon touristisch erschlossen. Ausserdem gibt es hier unweit entfernt ein Privatstrand, der zu einem Luxushotel gehört, welches zu den besten der Insel zählt und von Prominenten und Stars aus aller Welt sehr geschätzt wird. Wenn sie Ornos besuchen werden sie etwas entfernt sicher die eine oder andere Luxusyacht sehen können. Am Strand gibt es einige Tavernen und direkt dahinter diverse Einkaufsmöglichkeiten ausserdem besteht ein Sportangebot. Obwohl die Preise tendenziell eher etwas tiefer sind als in der Inselhauptstadt sind die Kosten auch hier in Ornos relativ hoch.
