17.03.10 09:38 Alter: 176 days

News rund ums Reisen

Kategorie: Aktuelles

 

Am Wochenende hat eine Welle von Gewalt Mexiko erschüttert. Über siebzig Menschen kamen am letzten Wochenende ums Leben. Ausserdem sollen Urlaubsreisen im Sommer 2010 billiger werden.

Die USA haben laut "Wiener Zeitung" eine Reisewarnung für Mexiko ausgesprochen. Grund dafür sind Gewalttaten, welche am letzten Wochenende für über 70 Todesopfer gesorgt haben. Auch diplomatisches Personal wurde nicht verschont. Das Aussenministerium Amerikas hat sechs Konsulate aufgefordert ihre Angehörige in Sicherheit zu bringen. In der Stadt Ciudad Juarez haben Killer von Drogenbanden eine amerikanische Mitarbeiterin des US-Konsulats sowie deren Ehemann getötet.

Reisen sind in letzter Zeit günstiger geworden

Gesunkene Treibstoffkosten sowie die weiterhin angespannte Wirtschaftslage haben zu tieferen Reisepreise für die Sommersaison 2010 geführt. Die Reisen in viele Länder sind im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich billiger geworden. Im Durchschnitt sollen die Preise für Reisen im Schnitt um gut fünf Prozent gefallen sein. Gute Nachrichten also für Urlauber sie müssen in diesem Jahr deutlich weniger Geld für den gleichen Urlaub aufwenden. Nicht nur die Pauschalreisen werden dank dem starken Schweizer Franken im Euro-Raum billiger, nein auch die Nebenkosten. So bezahlt man weniger fürs Essen fürs Mietauto und sonstige Dienstleistungen vor Ort. Grosse Preisrutsche bei den Pauschalreisen sind nicht zu erwarten. Die Reiseveranstalter haben ihre Kontingente schon vor einiger Zeit eingekauft und Fixpreise ausgehandelt. Bei einer extrem geringen Nachfrage, wie im Jahr 2009 könnten Nachverhandlungen die Preise doch noch etwas zum sinken bringen. Mehr als einige Prozent Preisnachlass wird allerdings auch in diesem Fall nicht drin sein.

Griechenland Reisen sind weiter beliebt

Hohe Staatsschulden, anhaltende Streiks in Griechenland schrecken die Schweizer Touristen bis jetzt noch nicht ab. Sie buchen immer noch sehr gerne Urlaubsreisen nach Griechenland. Zur Zeit profitieren die Schweizer Touristen, welche in EU Länder reisen wollen vom starken Franken. Der günstige Wechselkurs führt für Schweizer Urlauber zu noch tieferen Preisen als im letzten Jahr. Bereits damals sind viele Reisen günstiger geworden, da die Reiseveranstalter auf die Wirtschaftskrise reagieren mussten. Der Reiseveranstalter Kuoni erklärte gegenüber der Basler Zeitung man könne zur Zeit keine Veränderungen beim Buchungsverhalten feststellen. Der Sprecher erklärte die meisten Urlauber könnten zwischen den politischen Auseinandersetzung rund um Athen und den Ferieninseln Korfu, Kreta, Rhodos usw. unterscheiden. Ausserdem seien Direktflüge auf die griechischen Inseln von den Unruhen nicht betroffen. Hier funktioniere die Infrastruktur, die Saison würde wie gewohnt im April beginnen. Auch M-Travel Switzerland sieht keinen Einfluss der politischen Unruhen in Griechenland auf das Buchungsverhalten von Schweizer Touristen. Griechenland gehört nach wie vor zu den beliebtesten Destinationen erklärte eine Konzernsprecherin.

Gegenüber der Baslerzeitung erklärte ein Kuoni Sprecher, für eventuelle Probleme, welche sich bei einem Generalstreik im Sommer ergeben könnten sei man gewappnet. Gut möglich, dass auch Flughäfen und Fähren auf den griechischen Inseln von einem solchen Streik betroffen wären. Für einen solchen Fall habe man eine Krisenorganisation im Hintergrund. So könnten beispielsweise Umbuchungen oder Extraflüge organisiert werden. Die griechische Regierung dürfte allerdings stark daran interessiert sein, zumindest die Flughäfen und die Infrastruktur auf den Inseln offen zuhalten. Immerhin ist der Tourismus eine sehr wichtige Einnahmequelle für Griechenland. Gut eine Million Arbeitsplätze hängen mit dem Tourismus zusammen. Fast ein Fünftel des Bruttoinlandproduktes von Griechenland hängen mit den Einnahmen aus der Tourismusbranche zusammen. Alleine schon deshalb wird Griechenland bemüht sein auch im Sommer 2010 möglichst viele Urlauber ins Land zu locken.